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proevo Blog

„Grau ist im Leben alle Theorie, aber entscheidend ist auf’m Platz.“

Wir haben unser Teammitglied Max zum PES Media Cup 2018 geschickt, und er hat für uns einen Bericht darüber verfasst. Viel Spaß beim Lesen!

 

Dieser Ausspruch (Beitragstitel, Anm. von Ben) von Adi Preißler, einem ehemaligen Kapitän des BVB, galt am 11.03. in mehrfacher Hinsicht. Zum einen vertrat ich den Prorevo-Blog an der Konsole beim jährlich stattfindenden PES Media Cup, zum anderen trafen im Abendspiel der Bundesliga die beiden Spitzenteams Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt aufeinander. 

Das Event fand im Heiligtum der Borussen, dem Signal Iduna Park, statt. Seit Beginn der vierjährigen Partnerschaft zwischen dem BVB und Konami steht dem japanischen Spielehersteller eine exklusive Loge zur Verfügung, wodurch das Turnier in diesen Räumlichkeiten stattfinden konnte. 

In der 17. Auflage des PES Media Cups wurde unter 12 Vertretern des Spiele- und Sportjournalismus der beste PES-Spieler gesucht. In der Loge angekommen ging es zügig ans Turnier: An drei Konsolen spielten vier Spieler je Gruppe um den ersten und zweiten Gruppenplatz, welcher zur Teilnahme an der zweiten Runde berechtigte. Als Mannschaft wählte ich den FC Liverpool um den Weltklassesturm  Mané, Firmino und Salah. In der Vorrunde zeigte sich das Potential der Mannschaft, die Reds liefen vor allem offensiv zur Höchstform auf und bescherten mir drei Siege und eine Tordifferenz von 13:0, wodurch ich als Gruppenerster in die zweite Runde einzog. In einem heiß umkämpften Spiel musste ich mich hierbei letztendlich mit 2:5 geschlagen geben und beendete mein erstes PES-Turnier auf dem 6. Platz. Die Zeit bis zum Abendspiel verflog rasant, kurz vor Anpfiff der Partie fand das Turnier sein Ende. Hiermit noch einmal herzlichen Glückwunsch an Tim Hopman zum verdienten Turniersieg, ebenso Gratulation an Horst Fadel zum zweiten und Jannik Potthoff zum dritten Platz. 

Während die Atmosphäre im leeren Stadion bereits am Nachmittag besonders war, war sie kurz vor Anpfiff auf dem Höhepunkt. Mehr als 81.000 Fans sangen die Kulthymne „You’ll never walk alone“ der Liverpooler Band ‚Gary and the pacemakers‘. Wer zu diesem Zeitpunkt noch keine Gänsehaut hatte, bekam diese Momente später, als Nobby Dickel Marco Reus zur Aufstellung vorlas. Nur wenige Tage vor dem Spiel verlängerte der Dortmunder Ausnahmespieler seinen Vertrag langfristig bis 2023, dementsprechend euphorisch feierten die Dortmunder Anhänger ihre Nummer 11. 

Und auch das Spiel hielt, was alle Fußballfans erwartet haben: Dortmund und Frankfurt begannen offensiv, der BVB ging in der 12. Minute durch ein Eigentor des Frankfurter Innenverteidigers Russ in Führung. Die Führung tat dem BVB sichtlich gut, man drängte früh auf das 2:0 und wurde daran nur durch eine Abseitsstellung von Philipp in der 39. Minute gehindert. Nach der Pause wirken die Frankfurter wie ausgewechselt, man spielte konsequent auf den Ausgleich. Folgerichtig erzielte die Eintracht in der 75. Minute durch Luka Jovic den verdienten Ausgleich. Doch nur zwei Zeigerumdrehungen später zappelt der Ball im Frankfurter Netz, die Chelsea-Leihgabe Batshuayi netzt eiskalt zum 2:1 ein. Wer zu diesem Zeitpunkt bereits fest von einem BVB-Sieg ausging, wurde in der 91. Minute eines Besseren belehrt. Der Frankfurter Danny Blum nutzte eine Flanke und netzte aus kürzester Distanz zum 2:2 ein. Doch auch nach dem erneuten Ausgleich ließen sich die Gelb-Schwarzen nicht aus der Ruhe bringen und setzten noch den einen entscheidenden Angriff: Piszczek fand im Strafraum erneut Batshuayi, der nicht im Abseits stand und Sekunden vor dem Abpfiff vor der legendären Südtribüne das 3:2 erzielte. Solche Geschichten schreibt nur der Fußball, ein unfassbares Spektakel bringt dem BVB drei wichtige Punkte im Kampf um die Champions League.

Nach dem Spiel stand die Loge den Teilnehmern noch zwei Stunden offen, sodass weiter PES gezockt werden konnte oder man in sensationeller Atmosphäre – dem leeren und flutlichtdurchströmten Stadion – über Fußball fachsimpeln konnte.

Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich die Möglichkeit, ein Spiel aus einer Loge zu verfolgen. Neben den tollen Plätzen im Stadion kam man die gesamte Zeit in den Genuss des hervorragenden Caterings des BVB. Von den Logenplätzen nahm man das Spiel noch einmal ganz anders wahr als im Block, beispielsweise saß der Sky-Moderator Wolff-Christoph Fuss nur wenige Meter entfernt und kommentierte das Spiel für die Zuschauer an den Fernsehern. 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Marvin und Ben, die mir als Blog-Neuling diese Möglichkeit eröffnet haben, sowie an Konami Deutschland für die Einladung zu diesem unvergesslichen Tag. 


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